ENDLICH:PRESSE

Schauspiel & Gesang

Luisenburg Festspiele
2023

Besonders fasziniert ist der Bayerische Rundfunk von der Darbietung des Hauptdarstellers Mischa Mang, denn er „spielt und singt die innere Zerrissenheit Liškas großartig.

Bayerischer Rundfunk

Mischa Mang macht im neuen Luisenburg-Musical beeindruckend deutlich, wie der Kalte Krieg die Welt des redlichen Liška aus den Fugen hebt, der seinem Gewissen, seiner Heimat und seiner Familie treu bleiben möchte. 

Fichtelgebirge

Mischa Mang spielt und singt die innere Zerrissenheit Liškas großartig. Pflichtbewusstsein und Vaterlandsliebe lassen ihn an eine Zukunft in der Heimat glauben. 

Fränkischer Tag

An der Seite der stimmlich und schauspielerisch herausragenden Antipoden Mischa Mang und Maurice Daniel Ernst – beiden gelingen authentisch die Facetten und Wandlungen innerhalb ihrer Rollen.

ONetz/Der neue Tag

Mischa Mang als Stanislaw Liska ist der Dreh und Angelpunkt der Geschichte. 

Stets bleibt seine Figur sympathisch, er vermittelt glaubhaft, dass er nur wiederwillig bei der Aktion Stein mitwirkt und dies seinen Entschluss doch die Heimat zu verlassen hervorruft.

Musicals 10/23

Theater Pforzheim
2022

Stimmlich bestens disponiert absolviert Mischa Mang die Titelrolle. Philipp Werner brilliert als Gegenspieler Neidhart mit gewaltiger klassischer Stimme. 
Inspiriert und emotional berührt, verlässt man das Theater.

Musicalcentrale.de

Mischa Mang in der Hauptrolle wartet mit einer unglaublichen Präsenz, auftrumpfenden und ganz zarten, schmerzverzerrten und wutentbrannten Tönen auf. Es ist eine unglaubliche Leistung, die er sowohl darstellerisch, als auch gesanglich hier zeigt: Er steht im Zentrum des ganzen Stücks und fast in jeder Szene auf der Bühne. Mit einer Stimme, die einen fein balancierten Ausdruck zwischen Musical und Oper findet.

Pforzheimer Zeitung, 16.05.22

Genannt werden müssen vor allem Mischa Mang als stimmlich und spielerisch gleichermaßen beeindruckende Ratgeb.

M. Tagblatt, 16.05.22

In der Titelrolle bewährt sich Mischa Mang als stimmlich versierter, ausdrucksstarker Singdarsteller

PK, 16.05.22

Winterhuder Fährhaus
Hamburg
2021

Szenenübergänge versüssen insbesondere Nadine Shori und Mischa Mang

Hamburger Wochenblatt, 13.12.2021

Festspiele
Bad Hersfeld
2021

In Erinnerung bleibt zudem Mischa Mang als verführerischer Mephisto

Hersfelder Zeitung 04.07.21

Nominierungen für den Deutschen Musical Theater Preis
"Mischa Mang für »Goethe!«; Bad Hersfelder Festspiele“

Musical Radio 01.09.21

Abschlussgala
Am stärksten waren Sänger und Sängerinnen immer da, wo sie in ihrem ureigensten Bereich agieren konnten. Mit Schwung, Herz und großem Können boten Mischa Mang...

Osthessen News 09.08.21

Ein Höhepunkt der Inszenierung ist die ist die furiose "Welcome to the Show" Nummer auf dem Jahrmarkt….. die einen unwahrscheinlichen Sog entfaltet und in der der Teufel zum Tanz auf Leben und Tod mit dem Ziegenbock bittet, …..Mischa Mang ist den Abend über gut beschäftigt seine herausragende Rolle ist sicherlich die des "Mephisto" die er mit kraftvoller und markanter rauer Rockröhre gibt.

Musicals 8/21

Theater am Marientor, Duisburg
Deutsches Theater, München
Theater am Potsdamer Platz, Berlin
2018

Wolf und Jessica (hervorragend gespielt von Mischa Mang und Carina Sandhaus) waren vor langer Zeit ein Paar, leben allerdings heutzutage in verschiedenen Welten

Der Westen 26.02.2018

Mischa Mang präsentiert sich als guter Geist der Kneipe. Wirkt er von außen wie ein harter Rocker, merkt man sehr schnell, welch weicher Kern in seinem Inneren steckt. Wirkt es im Song „Jessica“ noch so, als würde er sich mit Freude an seine Jugendliebe erinnern, merkt man schnell, dass sich zu diesem Gefühl des Glücks auch Schmerz mischt. Jedes Jahr ruft er dieselbe Nummer an und hofft, seine Jessica doch noch zu erreichen. So leidet man im Song „Nur ein kleines Stück Papier“ mit ihm und hofft, dass er sie doch noch findet. Seine schmerzlich vermisste Liebe Jessica wird von Carina Sandhaus verkörpert. Sie harmoniert sehr gut mit Mischa Mang. Das bekommt man besonders bei „Du bist ein Wunder“ zu spüren – eine perfekte Zweistimmigkeit.

Musical 1, 14.03.2018

Musical Sommer
Amstetten
2018

Dennis Dupree (Mischa Mang) und Lonny ihre Liebe bei „Can't fight this feeling" Eine süße, fast schon „Dirty Dancing" mässige Einlage folgte und Melcher landete in Mangs starken Armen und beide besiegelten das neue Glück mit einem langen Kuss. Anfangs strotzte Mangs Charakter nur so vor Einfallsreichtum, um wieder zu Geld zu kommen. Doch die Zeit arbeitete gegen ihn und man merkte ihm an, dass er zu resignieren begann, als es mit seinem Club bergab ging. Alles andere als bergab ging es mit Mang's Stimme. Auch er hatte tolle Momente und stach mit seiner markanten Stimme heraus

Kultur Aspekte, 7.August 2018

Mischa Mang und Barbara Obermeier sind gleich gut besetzt...

Kurier

Clubchef Dennis Dupree (Mischa Mang) und sein quirliger Gefährte Lonny Barnett (Alex Melcher), der als bemerkenswerter Erzähler versucht das dünne Brett zu brechen sind ein wackeres Duo.

OÖ Nachrichten

Mischa Mang ist mehr als Souverän ...

Kronen Zeitung

Opernhaus
Chemnitz
2015 - 2016, 2017

Als Schiedsrichter stand Mischa Mang auf der Bühne (Rocky Horror Show Bad Hersfeld, Jekyll and Hyde Saarbrücken, Christ 0 München) auf der Bühne, Der mit seinem Kostüm sehr auffiel.
Er spielte die Rolle gut, auch wenn es sehr irritierte, dass er die Rolle des amerikanischen Botschafters, der bei dieser Inszenierung gestrichen worden ist, mit übernahm, dass es so öfter wirkte, als würde er Partei ergreifen. Das ändert aber nichts an der großartigen Leistung, die Mischa Mang auf der Bühne ablieferte.

A. Polifka (Musical 1)

Mischa Mang gibt den Part des Schiedsrichters und Erzählers und ist die einzige Figur, bei der sich die Geister scheiden. Gesanglich und schauspielerisch solide, ist es vielleicht seine Rolle die es schwer macht wirkliche Sympathien zu entwickeln.

Julia Wagner (Just Musicals)

Mit viel Spielfreude gibt Mischa Mang den Arbiter als distanzierten und amüsierten Conferencier, für den das Spiel mit den Schicksalen
der Figuren ein einziger großer Spaß ist.

Markus Zeller (MusicalsDezember 2015)

Mischa Mang ist als Schiedsrichter Drahtzieher und Erzähler in einer Person und füllt diese Rolle mit Präsenz und starker Stimme.

Lisa Maria Mehrkens (blickpunkt Musical November 2015)

München
Niedernhausen
Berlin
Oberhausen
Wien

Ein großes Tier in der Unterwelt ist Mischa Mang als Curtis Jackson. Der schmierige Gangster ist von Anfang an unsympathisch und wird seinem Hof durchgehend gerecht.

B5 Kultur

Mischa Mang als Bösewicht und Deloris Ex-liebhaber Curtis füllt diese fiese Rolle sehr gut aus. Gesanglich wird sein Potenzial leider dadurch geschmälert, dass er seine Kehlige Bösewicht Stimme in den Gesang hineinzieht.

Kultur Pöbel

Gino Emnes als Eddie und Mischa Mang als Curtis Jackson ziehen die Zuschauer ebenso in ihren Bann.

Niedernhauser Anzeiger

Hier dürfen auch die Schurken singen, Mischa Mang der dem Gangsterboss Curtis Jackson eine wunderbar Soulige Note gibt ...

Wiesbadener Tagblatt/ Brigitta Lamparth

Als schmeichelnder Soulman der Ganove Curtis (Mischa Mang)

Christian Riethmüller/ F.A.Z.

Auch Mischa Mang in der eindimensionalen Rolle des Bösewichts Curtis kann nicht wirklich überzeugen ...
(Anmerkung der Redaktion: "Kann nicht überzeugen, weil eindimensional?" Musical ist kein Regietheater à la Schaubühne!)

Inga Barthels/Tagesspiegel Berlin

Den Gangsterboss Curtis Jackson spielt Mischa Mang mit authentischer Mimik und Gestik. Auch gesanglich weiß er mit seiner sicher geführten Stimme zu überzeugen, auch wenn ihn der Song "Ich mach' sie kalt" nicht wirklich zu fordern scheint. Ihm zur Seite stehen Benjamin Eberling als Joey, Fehmi Göklü als TJ und Terry Alfaro als Pablo, die buchbedingt nicht mehr aus ihren Rollen herausholen können, als Curtis‘ alberne Sidekicks zu sein - immerhin sehr zur Belustigung des Publikums.

"Thats Musical"

Mischa Mang braucht als Gangsterboss Curtis eine Weile um seinen Charakter zu finden; zunächst nimmt man ihm das Bedrohliche nicht wirklich ab. Da sich Mang aber mehr und mehr zum Fiesling steigert, ist das vielleicht auch bewusst so angelegt.
„Anmerkung der Redaktion: 1-1=0"

Musicals, Heft 2.14

Es dürfte interessant sein, wie die alternierende Besetzung, Mischa Mang die Rolle anlegt. Sarich wechselt ohnehin erst mal zum „Tanz der Vampire“ nach Berlin.

Musicals, Heft 10.11

Freilichtspiele,
Schwäbisch Hall
Juli/August 2016

Schlossfestspiele
Zwingenberg
August 2015

Ronacher VB
Wien
2011, 2012

Tecklenburg
Thuner Seespiele
Thun, Schweiz
Jgasthausen

Mang spielt den Judas mit Leib und Seele, bringt die entscheidende und direkt überraschende Perspektive des Verräters rein.

Mang stellt einen von Anfang an zutiefst im Innern zerrissenen, verzweifelten Menschen dar, der aber auch noch einen rationalen und realistischen Blick auf das Geschehen hat. Er erhängt sich am Rand der Treppe über einem Mülleimer, kehrt aber noch einmal in gold-glitzernder Weste zurück... Mang demonstriert seine Wandlungsfähigkeit und zelebriert die Glitzershow, das Spektakel rund um den auf dem Kreuz liegenden Jesus.

Haller Tagblatt: MARCUS HAAS  25.07.2016

Seine Inszenierung überzeugt durch sehr gute Sängerdarsteller. Mischa Mang ist ein leidenschaftlicher Judas, er lässt den zutiefst zerrissenen, verzweifelten Charakter lebendig werden. 

Südwestpresse: MARCUS HAAS  25.07.2016

Mischa Mang spielt Judas' Hassliebe zu Jesus bewegend und ihre Konfrontation in "Das Letzte Abendmahl" ist in Gesang und Schauspiel herausragend. Dazu kommt der ausgezeichnete Chorgesang der Jünger; es ist ein Genuss, ihm zuzuhören. Judas' Selbstmord am Ende des ersten Akts ist ein Höhepunkt der Inszenierung:
Wie besessen läuft er vor den imaginären Schatten seines Verrats die Tribüne hoch und erklimmt im Fachwerkbau der Vorburg» die sich hinter dem Publikum erhebt, die Stockwerke des aufgeschnittenen Treppenhauses, um sich am oberen Balken zu erhängen.

Barbara Kern (Blickpunkt Musical)

In der Rolle des Verräters ist Mischa Mang zu sehen und, was dessen Textverständlichkeit betrifft, leider nur relativ selten zu hören — die Tontechnik und sein Hang zum Schreigesang machen es einem schwer. Optisch im plumpen Rocker-Outfit mit zerrissenen Jeans, gibt er Judas vor allem als gekränkten Kumpel. Von dem existenziellen, selbstzerstörerischen Konflikt, den er mit sich selbst austrägt, ist nur wenig zu spüren.
(Anmerkung der Redaktion: Judas mit Rosa Musicalschleife? Schon mal die Originalaufnahme von 1970 gehört?)

Markus Zeller (Musicals)

In Zwingenberg wird deutsch gesungen. Über eine Mikrofonanlage, die dem letzten Stand des Machbaren entsprechen soll. Aber das Hightech-Mischpult schwächelt zu Beginn, die Textverständlichkeit und Ortbarkeit der Stimmen sind etwa bei Judas' erstem Zornesauftritt ziemlich eingeschränkt, vermutlich auch wegen der vielen Handys, die nicht ausgeschaltet sind. Die Sache pegelt sich dann aber ein, und insbesondere an eher leisen Stellen zeigt die teure Technik, was sie kann: die Klangfarben schier explodieren lassen. An den lauten Stellen fräst die E-Gitarre in der Rock-Begleitband breite Schneisen durch das Sounddickicht.

Meist gute Gesangsleistungen
Ein Spektakel also. Aber eines, in dem meistens gut gesungen wird, nicht nur von "Jesus" Patrick Stanke oder "Judas" Mischa Mang, also von Stars im deutschen Musical. Sondern auch von Matias Tosi, der Pontius Pilatus seine große, abgrundtiefe Opernstimme leiht. Während sich Jana Marie Gropps Maria Magdalena mal an Joan Baez, mal an Katja Ebstein orientiert. Das hat etwas. Ebenso wie der Revue-Auftritt von "Kleine Tierschau"-Held Michael Gaedt, der einen überzeugenden Herodes gibt.

Mannheimer Morgen, Samstag, 08.08.2015

Mischa Mang (Judas) gesundheitlich zwar angeschlagen aber wie ein wildes Tier, aufregend, begeisternd.

Musicals, Heft 155

CD-Produktion
Mischa Mang hinterlässt bei dieser Einspielung als Judas einen deutlichen stärkeren Eindruck als diesen Sommer bei den Freilichtspielen in Tecklenburg. Mit intensiven, rauem Rockgesang und in jedem Moment stimmiger Rollenauslegung verkörpert er einen Judas, der in seiner inneren Zerissenheit selten so packend und nachvollziehbar zu hören war.

Musicals, Heft 151

Vieles wurde härter gespielt, als man es vielleicht gewohnt ist. Da passte auch Mischa Mangs (Judas) Rockröhre perfekt dazu: ungestümer, weniger Musical, mehr rougher Rock. Das kam der Show sehr zugute. Mang zeigte geniale Prasierungen, doch der Superstar auf der Bühne war Drew Sarich.

Musicals, Heft 149

Hier wirkt Mischa Mang, der mit charakteristisch gefärbter Rockstimme gesanglich alles aus dem Part herausholt manchmal etwas auf sich allein gestellt. Auch die verfolgenden Dämonen, die bei seiner Verratsszene fast an das Engelchen und Teufelchen auf seiner Schulter erinnern und ihn bei seinem Selbstmord in einem immer enger werdenden Netz aus Galgenstricken verheddern, sind da nicht unbedingt eine große Hilfe. Trotzdem gelingen Mischa Mang mit dem erwähnten Titelsong „Judas Death“ und dem Titelsong, bei dem er als überlebender Erweckungsprediger Ensemble und Publikum anheizt, großartige Momente.

Musicals, Heft 151

.....Mischa Mang sticht neben Patrick Stanke besonders heraus.

Musical Coktail, Heft 94

MIscha Mang spielt den Judas mit Leidenschaft, Temperament und vollem Körpereinsatz.
Nicht immer kam sein Judas und das ist ja eigentlich die zentrale Figur des Stücks, vokal so rüber wie man das von Ihm kennt oder gewünscht hätte.

DaCapo, Heft 64

"Mischa Mang als Judas ist der Superstar am Thuner See. Mang als Judas ist der Wahnsinn der Show, der personifizierte entrückte Wahn. Er singt um sein Leben, entert die Bühne und bespielt jeden Zentimeter der beeindruckenden Fläche."

Blickpunkt Musical, Heft 42

"Mischa Mang als Judas gab im Gegensatz zu Jesus den aufsässigen Rocksänger, der stimmlich Jesus zwar nicht ganz das Wasser reichen konnte, dank seiner Ausdruckskraft in Spiel und Gesang die Duette mit Jesus aber doch teilweise zu seinen Gunsten zu nutzen wusste. Besonders gelungen war Mangs innere Zerrissenheit beim Verrat."

Musicals, Heft 139

"Die wahre Hauptrolle aber spielt Judas Iskariot. Weshalb der Jünger Jesu (ver-)zweifelt, das Tischtuch von der Abendmahltafel reisst und ihn am Ende für 30 Silberlinge verrät, steht im Zentrum der Rockoper. Judas, dessen Sprechgesang öfters in rockige Dissonanzen driftet, welche den verzerrten Gitarren gleichen, die seine Songs unterlegen, wird vom Berliner Mischa Mang sehr eindringlich verkörpert."

Kultur Agenda Bern

“Die Zurückhaltung und Passivität lassen den Kontrast zum leidenschaftlichen Judas umso stärker hervortreten. Physische Präsenz und Verwandlungsfähigkeit machen den Berliner Mischa Mang stimmlich wie darstellerisch zum elden eines musikalisch dynamischen Abends."

Tagesanzeiger Zürich

“Der absolute Star des Abends ist der Deutsche Mischa Mang als Judas, ein Rocksänger mit Leib und Seele, ein Bühnenvollblut, ein Schauspieler-Sänger. Ihm gelingt es den zerissenen Charakter in jeder Sekunde auszufüllen."

Steierische Volkszeitung

"Jesus Christ wird von Judas übertrumpft. (...) Bei der schauspielerischen Leistung übertrifft Judas Christus klar. (...) Mischa Mang in schwarzer Kluft und mit wallendem Haar ist als kritischer, wilder, zerrissener Judas die viel stärkere Figur als der sanfte, friedliebende, gegen den Schuss sogar wehleidige Jesus (...). aber Mang stellt zusätzlich zu dieser Rollendominanz auch stimmlich und darstellerisch fast alle anderen in den Schatten."

Schaffhauser Nachrichten

"Demgegenüber legt Mischa Mang als Judas eine kaum zu überbietende Performance mit ungeheurer Bühnenpräsenz hin. Sein Gesang und seine Interpretation sind sehr eindrücklich."

Imscheinwerferlicht

"Auch Helga Wolf, die in Thun Regie führt, lässt dem Bösewicht viel Raum. Schauspieler Mischa Mang mimt dabei einen solch brillanten Verräter, dass er den eigentlichen «Superstar», Jesus, aussticht."

Neue Zürcher Zeitung

"Besser gelang dies Mischa Mang als Judas Ischariot, der mit seiner Rock-Röhre und seiner ungestümen Bühnenpräsenz die Blicke auf sich zog."

Aargauer Zeitung

"Energie und Frische tragen die Namen des Ensembles und seiner Protagonisten, allen voran denjenigen von Mischa Mang, Darsteller des Judas. Er verkörpert als Agitator, Zweifler, Verräter und Selbstmörder die vielschichtigste Figur und beherrscht auch mit den grössten Ressourcen einer Rockstimme die Szene. Auch als energievoller Darsteller steht er eindrücklich für jenen Teil der Protestgeneration, der sich an den bestehenden Verhältnissen aufreibt."

Der Landbote

"(...) während Mischa Mang als Judas nur eines zu wünschen wäre: dass er auch auf der Thuner Seebühne so losrocken dürfte, wie er möchte und könnte. Sein Judas ist auch stimmlich ein zerrissener Mensch, der beim letzten Abendmahl mit und um seinen Hoffnungsträger Jesus weint."

Bieler Tagblatt

"In ihrer Inszenierung stiehlt Judas dem Supertsar Jesus die Show. Nicht nur weil Judas' Part musikalisch interessanter ist - Manghat die stärkere Bühnenpräsenz."

Zürich News

"Mischa Mang verkörpert Judas in herausragender Weise und verleiht der Figur des Judas ein kantiges Profil und grosse Eigenständigkeit im Stück."

Walliser Bote

"Die Szene verdeutlicht auch, wer hier der Star ist. Mischa Mang in schwarzer Kluft und mit wallenden Haar ist als kritischer, wilder, zerrissener Judas die viel stärkere Figur als der sanfte, friedliebende, gegen Schluss sogar etwas wehleidige Jesus."

Zürichsee Zeitung

Der Berliner Mischa Mang erweist sich als Traumbesetzung. Er stellt seine Mitstreiter in den Schatten. Er ist ein wilder, kritischer, einsamer Kämpfer, ein Zweifler, der vom Freund zum reuigen Verräter wird. Und schliesslich zum Selbstmörder. Man nimmt ihm die Entwicklung ab. Seine physische Präsenz, seine bestechende Verwandlungsfähigkeit machen ihn sowohl stimmlich als auch Darstellerisch zum Helden des Abends. Der, wie alle wissen, Blutig enden wird - aber nicht wie blutig.

Der Bund

"Der Verzweifelte heisst hier Judas, nicht Jesus – Mischa Mang leidet tiefer, liebt intensiver und stirbt tragischer."

Musicals

"Der andere aus der Rockfraktion ist Mischa Mang, der seinen Judas zur beängstigend zerrissenen Persönlichkeit macht: umwerfend gut. Wie Krebs meistert er auch jede noch so wilde Höhe ohne dabei ins Schrille abzudriften."

Heilbronner Stimme

"Sein Gegenspieler ist Mischa Mang als der sich schliesslich selbst erhängende gerissene agressive, fast brutale, stimmlich und darstellerisch gleichermassen expressive Judas Ischkariot."

Main Echo

"Besonders Mischa Mang wurde für seine gesangliche Leistung gefeiert."

Echo am Sonntag

"Überzeugend, weil pointiert, waren Mischa Mang als "Judas" und Asita Djavadi als "Maria"."

Neckar Express Heilbronn

"Unter den Solisten sind es Mischa Mang als "Judas" und Urlich Kratz als "Pilatus", die besonders überzeugen."

Rhein-Neckar Zeitung Heidelberg

"Mischa Mang gefällt als stimmlich sicherer und kraftvoller Judas, der auch vom Spiel und seiner unbändigen Interpretation Glaubwürdigkeit vermittelt."

Musicals

"......der brillant und scharf agierende Judas (Mischa Mang)"

Northeimer Nachrichten

"Mischa Mang gibt einen wütenden Judas!"

Hannoversche Allgemeine

"Judas (Mischa Mang) mit bemerkenswerter Intensität."

Göttinger Tageblatt

"Viel Zweifel und Verzweiflung liegt in der Stimme von Mischa Mang."

Gandersheimer Kreisblatt

"Von Lied zu Lied entblößt Mang mehr von Judas übersteigertem-idealistischem Charakter. In rockigem Gesang erfolgt die Offenbarung seiner Seele."

Braunschweiger Zeitung

Kolping Musiktheater
Schwäbisch-Gmünd
2010/2011

Eine echte Überraschung war Mischa Mang als Sir Percival, der den als Gecken getarnten Helden bis in Die kleinste Nuance raffiniert ausspielte - aufreizend lasziv und dümmlich, dabei in sich hinein grinsend gegenüber Chauvelin und mit heimlichen Schmerz über das alberne Rollenspiel, wenn er seine Frau belügen musste.

Musicals 4.2011

...mit den wunderbaren Musicalstimmen von Mischa Mang und Asita Djavadi.

Remszeitung 02.2011

Mischa Mang als Sir Percy Blackeney und Asita Djavadi, forderten sich gegenseitig zu Höchstleistungen heraus.

Gmünder Tagespost 02.2011

Staatstheater
Saarbrücken
2009/2010

Anschnallen, festschnallen diese Show wird Phantasmatisch in der Hauptrolle Rocktenor Mischa Mang, zu Mang der ansonsten den Rebell gepachtet hat, passt die Rolle perfekt.

Bild Saarland 11/2009

Mang darf sich mit der üblichen Rockbrüchigkeit seinen Schmerz von der Seele jaulen.

Saarbrücker Zeitung

Mischa Mang verkörpert die Titelrolle, überzeugte am Premieren Abend trotz starker Erkältung mit Oktavsprüngen und bewirkte mit seinem Timbre Gänsehaut. Sein Phantasma lässt den Emotionen freien Lauf.

Blickpunkt Musical 01. 2010

Hauptdarsteller Mischa Mang verkörpert Giorgio Phantasma, der schon am Anfang des Stückes fertig ist, leidlich beeindruckend und trotz erkältungsbedingten Handicaps mit überzeugender Rockstimme.

Musicals 12.2009

Staatstheater
Saarbrücken
2007/2008

Großartig jedoch Aino Laos (...), Karim Khawatmi (als stimmgewaltiger Wotan) und Mischa Mang (herrlich komisch als Alberich).

BILD Saarbrücken

Im Gärtnerkittel, mit strähnig-wirrem Haar steht er da, Zwerg Alberich, und pantscht in allerlei gifitgen Substraten herum. Getrieben von Rachelust und dem Streben nach der Macht des Ringes,(...).
In Bonn wurde der “Ring” gefeiert. Und auch der Saarbrückener Abend endet mit einem frenetischen Schluss-Applaus.(...) beeindruckt das Musical insgesamt mit ausgezeichneter gesanglicher Leistung - was insbesondere für Mischa Mang und Aino Laos gilt, die locker zwischen kräftigem Rock-Timbre und zartem Balladen-Schmelz hin- und herspringen. (...)

SZ Saarbrücken, Johannes Kloth

Staatstheater
Saarbrücken
2007/2008

Mischa Mang gibt als Jekyll / Hyde alles. Deutlicher als je zuvor gesehen erlebt man, wie Jekyll durch Hyde in den Wahnsinn getrieben wird.

Musicals

Um 19.30Uhr wird der schöne Mischa zum bösen Mr. Hyde. (...) Charismatischer Typ, Schauspieler Mischa Mang.

BILD Saarland

Drei Namen, warum niemand die Saarbrücker Inszenierung verpassen sollte: Eine unglaublich erotische, erst verruchte, dann verliebte, anfangs selbstsichere, dann zögernde, ihr Opfer ahnende und letztlich bejahende, rockig und stimmgewaltig, ungemein spielfreudig Sanni Luis in der Rolle der Lucy. Eine konterkarierende Lisa, ihrer Fraulichkeit anfangs unsicher, das Glück der Sinnlichkeit vorahnend, charmant und genauso sexy, mit ihrer wunderschönen, weiten und kultivierten Stimme, die in den Höhen geradezu Verzückung auslöst: Bettina Mönch. Und der überragende Mischa Mang in der Titelrolle. Wie er von einer Sekunde auf die andere die Stimme neu färbt, welchen Regenbogen an Gefühlsfarben er einbringt, wie er mit der Körpersprache ohne Worte anzeigt, wer gerade „in“ ihm die Oberhand hat, das ist eine grandiose Leistung, der eine differenzierte, klangschöne Stimme entspricht, der man zwischen Rock und Oper alles zutraut. Und die über eine unerschöpflich scheinende Kondition verfügt.

Opernnetz

Bewegende Momente mit Sanni Luis (Lucy) und Mischa Mang (Jekyll/Hyde). (...) Dise Songs brauchen grosse Sänger-Darsteller. Und die hat Saarbrücken. Etwa Mischa Mang in der Titel-Doppelrolle: ein Löwenmähnen-Typ mit durchsetzungsmächtiger Röhre. (...) Dämonische Momente, Mischa Mang erhielt viel Applaus für seine Doppel-Leistung als Jekyll und Hyde.

SZ, 17.12.07

Die Kreatur in Dr. Jekyll trägt das Haar offen und die Stimme tief in der Kehle, sie springt mit erstaunlicher Elastizität auf der Bühne herum und beginnt, dem restlichen Musicalpersonal mit lautem Krachen die Köpfe abzureißen. Endlich ist was los, und endlich kann Mischa Mang in der Hauptrolle zeigen, dass er mehr ist als ein Schnulzenkönig. Mit sichtlichem Spaß bringt er den Mr. Hyde in sich zum Knurren und zum Brüllen, er wirbelt das - zugegeben - leichte Mädchen Lucy durch die Luft, als wäre sie aus Watte und beeindruckt mit sportlichen Sprüngen durch die Kulisse wie ein Zirkusartist.

Sven Rech, SR 3, 17.12.2007

Musical, das ist Ballett, Tanz und pompöses Bühnenbild - oder auch nicht! Bei "Jekyll & Hyde" wird darauf verzichtet. Das Stück stützt sich voll und ganz auf den Hauptdarsteller in der Doppelrolle. Und die meistert Mischa Mang perfekt.

Saartext

 

Zürich
2006/2007

Stark, witzig und ebenfalls geprägt von Kölner "We Will Rock You!" Erfahrungen sind es Maciej Salamon als Polo und Mischa Mang als Gölä, die vor allem mit Schweizer Insider Gags um sich werfen und innerhalb weniger Minuten zu Publikumslieblingen avancieren.

Blickpunkt Musical, März 2007

Oper Leipzig

Tournee 2000

Mischa Mang als Berger und Uli Scherbel als Claude H. Bukowski komplettieren das sängerisch strahlende Dreigestirn.
Berger, wegen Unangepasstheit von der Uni geflogen, ist ein fröhlich-aggressiver Beau mit Che-Guevara-Shirt und getönter Sonnenbrille.

Leipziger Volkszeitung

Die Oper Leipzig hat sich Produktion einiges Kosten lassen. Die Bestezungliste liest sich wie ein Who-Is-Who der jungen deutschen Musical Stars: Mischa Mang als Berger, Ulli Scherbel als Claude, Sanni Luis als Sheila, Florence Kasumba, Norman Stehr, Michael Knese.

Musicals

Lediglich die Figur des charismatischen Berger ist ein wenig zu blass dargestellt was jedoch Mischa Mang als zweiter Protagonist Claude leicht wieder wettzumachen vermag.

Stuttgarter Nachrichten

Herausragend sind die Gesangsdarbietungen von Mischa Mang (Claude) und Corie Townsend (Sheila). In dieser Szene zeigt sich auch die Stimmkraft von Mischa Mang, der sich als Claude nicht nur gesanglich von der Hippiegruppe unterscheidet.

Kreiszeitung Nienburg

Als Gegenpart der Blumenkinder taucht Claude (schauspielerisch super: Mischa Mang) auf, der aus bildungsbürgerlichem Haus stammt...

Passauer Zeitung

Im Reigen des bunten Hippievölkchens lieferte Mischa Mang in der Rolle des Claude sängerisch und darstellerisch ein beachtliche Leistung.

Die Harke

Toll: Claudes Traumbilder im Rausch eines Joints (Mischa Mang).

Wolfsburger Nachrichten

Einziger Fixpunkt ist die drohende Einberufung Claudes (Mischa Mang) um diesen herum wird der Zuschauer immer wieder in Phantasiewelten entführt.

Rhein Main Presse

Tournee
1999/2000

Hier sei vor allem der Auftritt von Freddy Mercury -Mischa Mang- genannt der den Staufersaal zum Brodeln brachte.

Wieslocher Rundschau

Die Hommage an Freddy Mercury dessen "The Show must go on" Mischa Mang eindrucksvoll interpretierte.

Schwarzwälder Boten

Die Stimme von Rod Stewart und dem legendären Queen Sänger Freddy Mercury imitierte Mischa Mang. Die Kopie von Stimme und Bewegung der Stars gelang ihm durchaus. Seine Wandlungsfähigkeit bewies Mang zudem bei den Comedian Harmonists mit “Mein kleiner grüner Kaktus”, “Yellow Submarine”, “With a little help from my Friends”.

Bad Hersfelder Festspiele
1997

Bleibt noch Eddie (Mischa Mang),der durch das kaum genutzte Seitenschiff auf dem Motorrad hereinbraust und eine elektrisierende Nummer abzieht.

Musicals

Ein Brocken von einem Kerl: Mischa Mang als Eddie.

Gießener Allgemeine

Das Nummernprogramm der effektvollen Soli komplettiert Mischa Mang, der auf dem Motorrad hereingebrettert kommt und seinen Rock´n´Roll nur so hinfetzt.

Lauterbacher Anzeiger

Mischa Mang hat einen fulminanten Auftritt als Eddie.

Wetzlaer neue Zeitung

Mischa Mang und Pia Douwes beeindruckten das Puplikum mit Ihren wunderschönen Stimmen. Mischa Mang mischte sich zeitweise unter das Volk und Pia Douwes sprühte nur so vor Charme.

Oberhessische Zeitung

Music & Bands

Meister5tück (2018)

Geboten wird eigenständiger und deutschsprachiger Metal ohne NDH- und Mittelalter-Elemente, was schon mal richtig cool ist. Die Produktion ist amtlich und fett … das Songmaterial ist richtig stark! Zudem handelt es sich bei “Meister5tück” um ein sehr interessantes Konzeptalbum über jemanden mit mehreren gespaltenen Persönlichkeiten, die auch durch die Gesangsphrasierungen und durch die Lyrics im Booklet – beim ersten Song braucht man z.B. zum Nachlesen einen Spiegel - schön krank umgesetzt werden. Eine sehr schöne Neuentdeckung, an der Ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet wie ich …
Diese düstere Geschichte wird auch musikalisch genauso düster umgesetzt und in bildhafter Sprache dargestellt, was beim Hören bei denjenigen Hörern Kopfkino auslöst, die bereit sind, sich mal auf gänzlich anderes Terrain zu begeben. Die Übergänge von Metal zu theaterhaften Arrangements sind fließend, machen es dem Konsumenten jedoch auch nicht ganz einfach...
Musikalisch wird melodischer Prog-Metal bevorzugt, was mit den deutschen Texten anfangs recht gewöhnungsbedürftig klingt. Als ich mich nach einigen Hördurchgängen jedoch daran gewöhnt hatte, machte sich eine seltsame Faszination breit, die unweigerlich in Begeisterung überging. Klasse Musik, die nicht selten Parallelen zu Musicals aufweist, womit sich der Kreis zu Sänger Mischa Mang wieder schließt.
Eine tolle und interessante Geschichte das Ganze, wobei ich künftig gerne mehr hören würde.

Breakout Magazin

Seit dem 23.02.2018 liegt das wohl ambitionierteste, deutschsprachige Konzept Album des Jahres 2018 im Hard Rock/Metal Sektor vor, konzipiert und komponiert von Musikern aus dem Dreamscape, Subsignal und Ivanhoe Umfeld, erzählt „Meister5tück“ die aufwühlende Geschichte einer Person, die aufgrund von schwerst traumatischen Ereignissen nach und nach 5 Spaltpersönlichkeiten erschafft, um das erlebte auf gleich mehreren Ebenen verarbeiten und weiterleben zu können…..
Musikalisch bieten KAISERS BART, spielerisch erstklassigen, modernen Melodic Metal, hin und wieder geht das auch in Richtung Gothic Metal, einfach auch weil das keybaordlastige Fundament wunderbar zu dem narrativen Duktus des Albums passt. Hier fühlt man sich ab und an an die deutschen Progger Paynes Gray erinnert… „Meister5tück“ ist perfekt inszeniertes Drama, welches sicherlich bei vielen ein „Love It Or Hate It“ Ding werden wird….
Eine Scheibe die polarisieren wird. Ein Tritt in den Arsch, der da Konsens heißt!

heavy-metal.de

“..While the concept is spun very well, the writers renounced any over-the-top theatrical arrangements à la Dream Theater or Vanden Plas, but they keep the metal rolling instead, in a manner of the most brilliant Queensryche albums. And that’s exactly how it has to be, because what we get to hear are the mad insights of a psychopath. Mischa Mang’s profession as a musical artist fully comes to pass in this setting, his incredible vocals walk hand in hand with his expressive way of acting in order to draw the picture of a crazy, rotten mind, and it seems as if it wouldn’t take him any efforts.
But, as if the whole thing wouldn’t be hard enough to achieve already, the band decided on German lyrics, which is one of the toughest things to do in rock and metal. Up to today, all attempts to integrate the German language in rock music have failed miserably and always sounded phonetically weird, rhythmically stumbling, or ended up in a weird, ugly linguistic form. in Meister5tück the problem magically doesn’t occur. If you don’t care for the lyrics, you might not even notice that it’s a language other than English you’re listening to.
But still it would be just half the deal if these incredible lyrics and vocals weren’t embedded in such a solid instrumental arrangement of artful heavy metal at a very high level of musicianship. Especially the rhythm section created quite some interesting bass lines, licks and fills, which make the album stand out instrumental-wise. But all instruments together create a great surrounding that matches the concept and the lyrics pretty perfectly…

DPRG.net

Systematrix  (2013)
Lifeline (2009)
Walk in Mindfields (2006)

Systematrix

Spät aber doch, landet die neue Ivanhoe in meinem Player. Aber besser spät als nie. Es wäre eindeutig viel zu schade, wenn ein eigenständig und starkes Prog Metal Album wie "Systematrix" in der Releaseschwemme unserer Zeit untergehen würde. Kopflastig aber ungeheuer atmosphärisch ist sie nämlich, die neue Ivanhoe. Die Dream Theater Anbiederung vergangener Tage ist Geschichte. Vertrackte Momente, hymnische Gesänge und eine zeitgemäße Aura zeichnen die düsteren Songs von "Systematrix" aus. Maraya, Redemption, Beyond Twilight aber auch Bands wie Everon kommen mir heute in den Sinn, während sich die zwölf wuchtigen, aber keineswegs überharten Songs der Deutschen über mich ergießen. Der schön groovende Opener, der bizarr anmutende Titeltrack oder ein großartiges "Learning Path" sind mit das Beste, das die deutsche Prog-Metal-Szene in den letzten Jahren verbrochen hat.
Ein superber Sänger, dichter Gitarrensound und hypnotisches Riffing, wie es Queensryche in den 90er gerne hatten und wie es Bands wie Redemption zuletzt perfektionierten, türmen sich mit unaufgeregtem und unaufdringlichem Songwriting zu unscheinbaren, aber wirklich gekonnten Soundkolossen. Beim melancholisch ruhigen "Madhouse" kommen einem britische Könner wie Arena ebenso in den Sinn, wie die früh 90er Queensryche, bei "Walldancer" darf es dann etwas härter werden und auch im wuchtigen Kleide machen Ivanhoe ebenso eine super Figur, wie beim hitverdächtigen "Human Letargo".

Moderner Sound, dichte Arrangements fernab aller Kitsches, eine deutlich amerikanische Note und die völlige Abkehr von irgendwelchen Trendanbiederungen machen die zwölf Prog Hymnen von "Systematrix" zeitlos und klasse. Eine perfekte Produktion, die Ideologie jederzeit anspruchsvoll aber nie anstrengend zu agieren und der absolut zeitgemäße Sound, machen diese Scheibe zu einem absoluten Juwel für Prog Metal Freaks!

Fazit: Die sechste Ivanhoe ist meiner Ansicht nach die beste, die der Band je gelungen ist. Somit ist "Systematrix" nicht nur seit Jahren die erste Scheibe der Deutschen, die ich mir auch mit bestem Wissen und Gewissen kaufen werde, sondern deswegen getraue ich mich auch, dieses schöne Stück Musik all jenen ans Herz zu legen, die oben erwähnte Bands genau so verehren wie ich!

Darkscenes.at

Seit Anfang der neunziger Jahre am Start, haben sich Ivanhoe im Lauf ihrer Existenz vom reinen Prog Metal-Act zur leicht progressiven Metalband gewandelt. Wo es früher in Dream Theater-Gefilden um möglichst abgefahrene Rhythmen, Strukturen und Fingerübungen ging, steht inzwischen der Song im Vordergrund. Das neue, insgesamt sechste Album der Band aus Baden-Württemberg setzt diese Entwicklung fort. Zwar gibt es immer noch technische Kabinettstückchen der Instrumentalisten zu bewundern (Seduction), doch generell wird immer mehr Wert auf Eingängigkeit und Banger-Kompatibilität gelegt. Diese Marschroute wird auch durch den Härtegrad unterstrichen, der in einigen Momenten durchaus in Richtung Sanctuary und Nevermore tendiert. Daneben gibt es aber auch immer wieder ruhigere, melodiöse Passagen, sodass Musical-Darsteller und Sänger Mischa Mang seine ganze Bandbreite an Emotionen und Klangfarben präsentieren kann. Schlagzeuger Mathias Biel, seit 2010 in der Band, macht seine Sache ebenso ganz hervorragend und trägt durch sein akzentuiertes, hartes Spiel zum guten Eindruck bei. Cooles Ding.

Metal Hammer

Lifeline

Ähnlich wie ihre Genre-Kollegen von Vanden Plas, werden Ivanhoe oft auf die Formel “deutsche Antwort auf Dream Theater” reduziert. Diese Reduktion sollte sich dank des aktuellen Albums LIFELINE stark relativieren: Das von einem Stakkato-Riff lebende zweite Stück ‘Mad Power’, das abwechslungsreich strukturierte, partiell recht harsche, dann wieder erstaunlich Iron Maiden-lastige ‘Suffering’ und das virtuose ‘Finally’ schlagen zwar von der Ausrichtung her stark in die Kerbe der US-amerikanisch-kanadischen Prog-Institution zu Zeiten ihrer Früh-Neunziger-Alben IMAGES & WORDS und AWAKE. Doch Ivanhoe werfen darüber hinaus eine Menge mehr in die musikalische Waagschale: Zum Beispiel eine elegisch-atmosphärische Nummer wie ‘Angels Hologram’, wie Queensryche sie seit ihrem Geniestreich OPERATION: MINDCRIME nicht mehr kreiert haben. Oder ein düster rockendes Stück wie ‘Time Machine’, das alleine aufgrund der Gesangslinien ein wenig in die Ozzy-Kerbe zu OZZMOSIS-Zeiten schlägt. Oder ein reinrassiges Gitarren-Gewitter wie der eröffnende Titel-Song, der leicht an Iron Maiden erinnert. Zu guter Letzt beweisen das theatralische ‘You’ll Burn’ und der dämonische Rausschmeißer ‘Cheops’ mit seinen Rainbow/Dio-Vibes: Ivanhoe wissen, wie man hervorragenden variablen Heavy Metal mit vielfältigen Einflüssen und einer eigenen Note kreiert.  “
“Ivanhoe sind die deutsche Antwort auf Dream Theater schlechthin - und mit über 20 Jahren Bandgeschichte sind die Baden-Würtemberger im gleichen Jahrgang wie die amerikanischen Vorreiter anzusiedeln. Ivanhoe bieten anspruchsvolle Progressive-Kost, die sich erst nach mehrmaligem Hören voll entfaltet. Danach will man die Scheibe allerdings nicht mal mehr gegen seine Mutter eintauschen.

Metal Hammer

 

Walk in Mindfields

“Hätten sich IVANHOE keine längere Auszeit gegönnt, so könnte man tatsächlich von einer Band sprechen, die rigide ihren einst eingeschlagenen Weg geht. Vorweg: IVANHOE sind und bleiben auch anno 2005 Deutschlands (einzige) Antwort auf DREAM THEATER. Die kühnen Schwaben melden sich mit einem fulminanten Paukenschlag zurück. “Walk in Mindfields” ist ein akustisches Monster! IVANHOE, die sich nach dem Ausstieg von Andy B. Franck (dem heutigen Brainstorm- und Symphorce-Shouter, der bei eben jenen IVANHOE das laufen...ähm...singen lernte) verständlicherweise schwer taten, konnten in bzw. mit Mischa Mang ein bis dato unbekanntes Goldkehlchen auftun. Und ja: Der Typ ist ein Riese! Haucht er doch alles und jeden an die Wand, was sich in den letzten Monaten hinter das Mikro einer Prog Metal-Band wagte! Mindestens genauso beeindruckend sind die neuen Kompositionen, die wie im Nu unter die Haut gehen und zu keiner Zeit aufgesetzt klingen. Unangefochtener Höhepunkt ist das - zumindest in den Augen/Ohren einiger Amis - politisch völlig inkorrekte Songgeflecht, bestehend aus “History...” und dem anschliessenden “...Or Crime”. Ohne Wenn und Aber: Herausragend!”

Heavy oder was

“Wer hätte das gedacht: IVANHOE, die in den Neunzigern zu den Hoffnungen des deutschen Prog-Metal zählten und sich nach dem Verlust ihres Sängers Andy B. Franck (...) auflösten, melden sich mit “Walk in Mindfields” zurück. Und sie können unter Beweis stellen, dass sie nichtts verlernt haben. Der vierte Output der Schwaben enthält einen Mix aus eingängigen Riffs und verschachtelten Prog-Parts, für die IVANHOE bekannt sind. Durch den Wechsel von gefühlvoll-melodischen und heavy Passagen werden die zehn Tracks nicht langweilig. Ausserdem ist sie Stimme von Neuzugang Mischa Mang eine absolute Bereicherung und verleiht den Songs einen hohen Wiedererkennungswert. Die abwechslungsreichen und detailverliebten Stücke “Scared” und “Enemy” sind beste Beispiele für die ausgewogene Mischung, die “Walk in Mindfields” zu einem starken Album macht. Gratulation zum gelungenen Comeback!”

Rock Hard

Live on Stage
Europa-Tour
2008

Aber es ist vor allem die Stimme von Frontmann Mischa Mang, die positiv hervor sticht. Er schafft es auch locker mit hohem C und einem Siegersmile, die Schäflein aufzupolieren. Alle Achtung, so eine Publikumsreaktion als Opener zu erzielen, ist ansich fast schon ein Kunststück.”

www.musicmirror.de, 2008

“Blickfang und Highlight ist sicherlich Sänger Mischa Mang, der wahrlich wie ein Goldkehlchen agiert und eine wunderbare Stimme hat, die mit den Dreamscape Arrangements Hand in Hand geht. Ein Blick in seine Vita verrät überraschenderweise, dass er ebenfalls bei den Kollegen von IVANHOE singt und sich ansonsten sein Zubrot als Musical-Darsteller verdient.”

www.infiniteabyss.de, 2008

“„Line-Up wechsle dich“ hiess es vor einiger Zeit bei den Münchnern Dreamscape. Der einzige welcher geblieben ist, ist Gitarrist Wolfgang Kerinnis. Um ihn herum hat sich nun als prominentestes Mitglied Ivanhoe-Sänger Mischa Mang geschart. Und genau dieser sorgte dann mit seiner unglaublichen Energie dafür, dass die Zuschauer nicht nur was fürs Ohr geboten bekamen. Unentwegt tigerte er über die gesamte Bühne, streichelte das Bassdrum oder seinen Monitor am Bühnenrand, schlug in einem emotionalen Moment die Snares an und sang dabei noch göttlich.”

www.mftv.ch, 2008

Quantenwerk:zwerg (2019)

Elephantus (2014)

Provocatio (2007)

Quantenwerk:zwerg
Neun Lieder leben sich in Singer-/Songwriter- Manier aus, bewegen sich dabei schwer im Rock, der Einflüsse aus Artrock, Softrock und Pop beinhaltet. Den eintönigen Herzschmerz der national bekannten Sängergilde nimmt sich Mischa Mang glücklicherweise nicht zur Brust. Seine Klasse als Sänger beweist er mit jedem Lied. Seine Texte bezeugen Kapitalismuskritik, sogar in Bezug auf die Ausbeutung unseres Planeten sowie freudige Gedanken über Gesellschaftsveränderungen, ohne eindeutig kenntlich zu machen, welche gemeint sind. Selbst wenn Songs wie ́Flaumschnauzer ́ eher an spaßige Deutsch-Rock-Tage erinnern, können Kompositionen der Klasse ́Diktators Ende ́, der großen melancholischen 70s Deutsch-Rock auffährt, sowie ́Kein Meisterstück ́ und ́Quantum Druck ́ für Begeisterung sorgen. Bei Mischa Mang lohnt sich das Hören und das Zuhören. (7,5 Punkte)

saitenkult.de

Elephantus
Während er allabendlich in Oberhausen als Gangsterboss Curtis in 'Sister Act' auf der Buhne steht, hat Mischa Mang noch Zeit gefunden, sein drittes Soloalbum einzuspielen. 

Und das Wort "Solo" ist ziemlich wörtlich zu nehmen: 
Musik und Texte fast aller Lieder stammen komplett aus Mangs Feder, zudem singt er nicht nur, sondern nahm Gitarren, Bass und Klavier auch gleich noch selbst auf. Nur für den Platz am Drum Set sowie für diverse instrumentale Gastspiele holte sich das Multitalent Verstärkung ins Studio.

Wer Mangs bisherige Werke Provocatio' (2006) und Endlich Kresse’ (2011) kennt, weiß, dass musikalischer und textlicher Mainstream seine Sache nicht ist. Auch diesmal sind die Texte eigenwillig geraten, fallen mal durch ungewöhnliche, verquere Formulierungen auf, mal durch provokant direkte Sprache. Allerdings wirken die aktuellen Songs weniger verstörend (oder einfach nur verwirrend) als z.B. auf Provocatio’; man findet einen wesentlich direkteren Zugang zu diesem Album. So kann man auch die musikalische Seite besser genießen: Mischa Mangs Kompositionen sind tief in klassischen Rock-Songwriting-Strukturen verwurzelt, integrieren Blues- und Funk-Einflüsse und grooven oft hollisch gut. Dennoch ist auch fur eine zarte Ballade wie "Hohenflüge" Platz, die sich als ein absolutes Highlight der Scheibe entpuppt. Musicaldarstellerin Gabriela Ryffel hat hier nicht nur den Text und gemeinsam mit Mang die Musik geschrieben, sie übernimmt auch den Hauptgesangspart. Als weitere Duettpartnerin ist Nyassa Alberta in dem bluesigen "Amor" zu hören. 

Insgesamt ist 'Elephantus' ein immer noch anspruchsvolles Album, dessen Texte man nicht durchweg gut finden muss, das musikalisch aber durch Vielseitigkeit und Experimentierfreude überzeugt. 

Da sie nicht so sperrig geraten ist wie die Vorganger, bietet sich die aktuelle CD als idealer Einstieg in Mischa Mangs Soloschaffen als Songwriter an.

MUSICALS, August 2014

Provocatio

Mit seiner neuen Solo-CD möchte der Musicaldarsteller ('We Will Rock You', 'Aida') aber ganz gewaltig provozieren. Das fängt beim furchtbaren Cover an und setzt sich in die Songtexten fort.
Da geht der Künstler mit Nazis ebenso ins Gericht wie mit unserer Gesellschaft. Und ungeheuer provokant wird es natürlich beim Text "Ich liebe Deine Mumi, sei nicht so hart, lass sie mal raus"... Immerhin ist die Musik handwerklich gut gemacht. Klingt, mal schrill geschrien , mal grummelns, mal im gnadenlosen Falsett.

Schade, hat er doch eigentlich eine starke Popstimme. Das ganze Songmenü wird "angereichert" durch kleine "Hörspielsequenzen", gesprochene Radiomeldungen oder einen seltsamen Dialog zwischen Mutter und Kind vor dem Titel "Erfolg" (dieses Wort habe ich übrigens noch nie bescheuerter ausgesprochen gehört als in diesem Lied).

Insgesamt gibt es zahlreiche gute Ansätze. (Hut ab vor dem Multitalent Mischa Mang, der nicht nur die Lieder komponierte und textete, sondern auch sämtliche Instrumente selbst einspielte) Für Otto-Normal-Hörer ist es sicherlich zu abgedreht (man höre sich nur mal die Klangcollage im letzten Track „KWDW" an) und sperrig. Was will uns der Künstler damit sagen?

Am besten macht man sich davon selbst ein Bild..

MUSICALS, April 2007